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Vom Dauersingle zum...

Ich möchte nun über ein Thema schreiben, dass eigentlich jedem schwulen Single in einer gewissen Art und Weise bekannt vorkommen dürfte: Die einsamen Abende und Nächte, wenn man mal nicht rausgeht und wilde Partys und Sauforgien feiert und im Anschluss jemanden mit nach Hause nimmt um die restlichen Stunden des neuen Tages nicht allein zu verbringen.

Es ist schon tragisch, wie sich manche selbst zu Grunde richten, indem sie ein sehr ausgeprägtes Sexualleben entwickeln und dadurch bald verlernen tiefe Gefühle zu zulassen. Denn die schnelle Nummer ist unverbindlich und sogar noch gratis, morgens ist der Typ dann wieder weg, man kann in Ruhe weiter seinen Rausch ausschlafen und geht jeglichen Verpflichtungen, wie zum Beispiel Frühstück für zwei machen, aus dem Weg!

Welch ein oberflächliches Glück!

Na geschissene Pilze, gerade dieses scheinbar oberflächliche Glück wird uns meistens zum Verhängnis und legt uns einen seidenen Strick um die Kehle und zieht die Schlinge langsam immer enger. Bis wir dann irgendwann eine alte abgetakelte und frustrierte Tunte in unserem Badezimmerspiegel sehen.


Liebe Singlegenossen und Genossinnen, wollen wir wirklich so enden?


Sonntags zum Frühstück einen Pott Latte Machiatto oder schwarzen Kaffee, eine Zigarette nach der anderen rauchend und völlig ratlos bei dem Gedanken, wen wir denn heute abschleppen? Den hübschen jungen Mann von nebenan? - Nein, den hatten wir letzte Woche schon und beim ausgenüchterten Erwachen war sein entsetzliches Kreischen auch nicht zu ertragen! Wie schafft es ein Mann mit stählernen Muskeln nur, mit seiner Stimme in die Höhen des Sopran vorzudringen, grausam! Aber dann noch am zuvor den Heteromann darstellen wollen. Schlimm, schlimm, schlimm. Ist es das wirklich, wo wir einmal enden wolle?

Den Vormittag kriegen wir auch noch irgendwie rum, wir treffen uns mit Freunden zum Kaffee und tauschen uns über die Erlebnisse des letzten Abends aus, hitzige Diskussionen darüber, ob sich die alte Schabracke hinterm Tresen schon wieder hat liften lassen oder ob es doch eher eines von diesen neumodischen "Do-It-Youself-Botox-Packs" war?! Aus ursprünglich einer Stunde, werden zwei und dann drei Stunden, die man in dem Stammcafé zubringt und sich nicht wirklich traut aufzustehen, weil dann auf dem Weg nach Hause wieder nicht recht weiß, was man mit den übrigen Stunden des Tages anfangen soll? Aber nach der vierten Stunde beginnt dann doch langsam der Hintern zu schmerzen und verlangt nach ein wenig Bewegung. Alleine geht es dann doch wieder nach Hause und dort verbringt man dann wieder den Nachmittag vor dem PC und verplempert die Zeit mit planlosem Durchstöbern der Profile auf einschlägigen Internetseiten. Doch die ganzen jungen Dinger suchen wieder mal nur Jungs in ihrem Alter und damit kannst du seit längerem nicht mehr dienen. Die frische Jungend hat sich schon seit einigen Monaten und Jahren ein neues zu Hause gesucht.

Der Nachmittag geht dann in den Abend über und die Jagd war irgendwie doch wieder mal erfolglos. Wieder steigt die Frustration auf und die Gedanken an Botox und Facelifting werden immer lauter in deinem Kopf. Okay du gehst zwar ins Fitnesscenter um dich in Form zu halten, aber nutzbringend ist das auch nicht! Jetzt wäre es schon schön gewesen, wenn man früher jemanden kennen gelernt hätte, mit dem jetzt die Zeit verbringen könnte. Aber der Zug ist abgefahren.

Du bist mittlerweile schon so "herangereift", dass man zu deinen Falten schon "Sie" sagen kann!

Das wäre der schlimmste Fall! Und ich glaube soweit sollten wir es gar nicht erst kommen lassen!

pr

1.11.07 19:59
 


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